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Woche 7

Woche 7 (vom 09.04.2017 - 15.04.2017)

Anliegen der Woche

Reformation lebendig für alle Nationen

09.04.2017 - Reformation – lebendig für alle Nationen

„Gehet hin und macht zu Jüngern alle Völker“  - der Missionsbefehl Jesu gilt bis heute.  Jesusleute sollten deswegen einen globalen Blick haben.  In jedem Winkel der Erde leben Menschen, die Gott liebt  und denen er seine Liebe zeigen will.  In den letzten Jahrhunderten wussten sich viele Menschen aus Europa als Missionare in andere Länder gerufen. Heute stehen Vertreter dieser Länder vor unserer Tür. Die Botschaft vom Reich Gottes will Menschen aus allen Ländern berühren und verändern. Das Evangelium kann  erneuern, von Hochmut befreien und erlittene Demütigungen heilen. Dafür ist Jesus den Weg nach Golgatha gegangen, den wir in der kommenden Karwoche ausdrücklich vor Augen haben.

Wir beten 

     

  • für eine gesegnete Karwoche, geprägt von innerer Ruhe, Zeiten der Stille und geistlicher Kraft

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  • dass Menschen dem Geheimnis vom Kreuz Jesu mehr auf die Spur kommen

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  • dass  berufsfreie Zeiten vor und während der Ostertage genutzt werden zur eigenen Erholung und für Kontakte zu anderen - auch zu Menschen aus anderen Nationen.

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10.04.2017 - „Meinen Frieden gebe ich euch“

Der Friede, den Jesus versprochen hat,  ist nicht das gleiche wie Friedensschlüsse,  die die Waffen der Völker zum Schweigen bringen.  Der Friede von Jesus schenkt ein Leben frei von  „Angst und Erschrecken“. Menschen können ihn erleben inmitten von Terror und Not.  Von Gottes Frieden erfüllte Menschen wirken gelassen und strahlen Vertrauen aus. Ihr Leben wirkt auch friedensstiftend auf andere.  Gott  hat schon im alten Bund  deutlich gemacht, dass er zu seiner Schöpfung steht. Der Regenbogen nach der Sintflut ist ein Zeichen für den Neuanfang.  Damit verspricht der treue Gott ein Ende von Vernichtung und Verzweiflung, wenn sein Friede sich auf der ganzen Welt ausbreiten wird. Dieser Friede wird mit Gottes Volk Israel zu tun haben – wie der Prophet Sacharja es beschreibt: „Menschen aus allen Nationen werden zu den Juden sagen:  Wir wollen mit euch gehen, denn wir hören, dass Gott mit euch ist.“

 

Wir beten

     

  • - dass Menschen gerade in dieser besonderen Woche berührt werden von jenem Frieden, den Jesus gibt

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  • - dass einzelne Christen und ganze Gemeinden Gottes Friedens widerspiegeln in eine friedlose Welt hinein

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dass Israel mehr und mehr in seine Bestimmung hineinkommt und ein Hort des Friedens für alle Nationen wird


11.04.2017 - Nächstenliebe und Obergrenze

Fast  überall in Deutschland tauchen fremd wirkende Menschen auf den Straßen auf. Unser Land ist ein Einwanderungsland geworden. Das Erschrecken über die Flut von etwa einer Million Flüchtlingen im Jahr 2015 hat zu der Forderung geführt, eine „Obergrenze“ von 200.000 pro Jahr nicht mehr zu überschreiten. In der Zwischenzeit ist der Zustrom der Neuankommenden weitgehend  unter Kontrolle. Die deutsche Bundesregierung hat viel  dafür getan, ohne sich von schwer zu praktizierenden inhumanen „Obergrenzen“ bestimmen zu lassen.

Sicher haben sich im Strom der Hilfesuchenden auch einige „schwarze Schafe“ mit eingeschlichen. Deswegen muss in Zukunft besser kontrolliert werden.  Bei den Asylsuchenden gab und gibt es auch viele,  die Hunger und Perspektivenlosigkeit aus der Heimat vertrieben haben.  Aber gilt nicht auch für sie der Zuspruch eines einladenden Gottes? Jesus sagt: „Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid“. Und Menschen, die  bereit sind anderen zu helfen,  ehrt der Sohn Gottes mit dem Satz: „Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan“.

Wir beten:

     

  • - für Bildungsreformen und wirtschaftliche Entwicklung in den Herkunftsländern,  für ein Ende von Kriegen, Korruption und Regierungskrisen 

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  • - dass unser Land auch weiterhin für Fremde ein Gastgeberland bleibt

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  • für die Überwindung der parteipolitischen Gräben im Blick auf eine verantwortliche christlich motivierte Flüchtlingspolitik  


12.04.2017 - Teilen macht reich

 „Was der Mensch sät, wird er auch ernten“, schreibt Paulus. Das wirkt sich auch im globalen Horizont aus. Je umfassender die Industrieländer in die Infrastruktur  der ärmeren Länder investieren,  desto mehr wird Armut bekämpft und Motivation zur Flucht in die Industrieländer genommen.  Zu diesen notwendigen Investitionen gehört  sauberes Wasser genauso wie Bildungsreformen. Der Flüchtlingszustrom  fordert uns heraus zu neuem Denken und zu einer neuen Bereitschaft, die vorhandenen Lebensressourcen zu teilen.  Es ist eine beglückende Erfahrung:  Wer regelmäßig spendet  und nach biblischem Vorbild den Zehnten gibt, wird dadurch nicht ärmer, sondern empfängt von Gott beglückende Gaben wie Zufriedenheit und ein dankbares Herz.

 

Gebet:

     

  • - für Entwicklungshilfeminister Gerd Müller  und sein Team

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  • - für alle, die sich für globale Gerechtigkeit einsetzen (NGOs, soziale Projekte, Hilfs- und Missionswerke)

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  • - für Wissenschaftler und Manager, die ihr Wissen und ihre Erfahrung im Engagement für die Dritte Welt einsetzen

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13.04.2017 - Viele Wege führen zum Ziel?

In Rinteln bei Hannover gibt es ein Haus der Weltreligionen:  Aus der Mitte eines kleinen Brunnens strömt dort leise  Wasser in konzentrischen Kreisen an die Ränder  hin zu Symbolen für Islam, Buddhismus, Hinduismus,  Judentum und Christentum.  Mit diesem Symbol soll deutlich werden, alle Religionen hätten ihren Ursprung in der gleichen  Quelle. Das entspricht nicht dem, was Jesus über sich selbst gesagt hat: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich“ (Joh.14, 6). Das religiöse Gespräch bleibt  notwendig genauso wie gegenseitige Toleranz und Freundschaften zwischen Menschen mit unterschiedlichem Glauben. Christen müssen aber auch fest halten an dem, was Jesus gelehrt hat: Nicht alle Wege führen irgendwie ans Ziel, sondern der Sohn Gottes selbst ist der Weg zum Heil.

Wir beten:

     

  • - um eine tiefere Liebe der Christen zu Menschen anderer Religionen. Nur sie überwindet Unsicherheiten und Ängste in Begegnungen und kann andere nachdenklich machen.

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für die Vertreter der Großkirchen um klare Bekenntnisse zu dem einen dreieinigen Gott und um den Mut, sich von Inhalten anderer Religionen, die dem Evangelium widersprechen,  auch zu distanzieren


14.04.2017 - Wo Nachfolge viel kostet

 „Ihr werdet von allen gehasst werden - um meines Namens willen“, sagt Jesus zu seinen Freunden. Christen heute folgen einem Herrn, der Misstrauen, Hass und Verfolgung erlitten hat. An diesem Tag, der uns an seinen Tod auf Golgatha erinnert, wollen wir in besonderer Weise an jene denken, die heute verspottet, gehasst, ausgegrenzt, verhaftet, verurteilt, gefoltert werden, weil sie an Jesus glauben. Viele von ihnen sind jahrelang von ihren Familien getrennt. Nicht wenige werden auch getötet. Organisationen wie Open Doors oder HMK veröffentlichen aktuell Einzelschicksale von Betroffenen. Wenn wir dort auf die Internetseiten gehen oder diese Bücher lesen, bekommen wir eine Vorstellung von ergreifender Jesus-Nachfolge. Dadurch werden wir selbst stärker, um  in unserer zunehmend säkularen Gesellschaft diesen Glauben mutiger und eindeutiger zu  bekennen.

 

 

Wie beten

     

  • - für die Christen, die vom IS grausam verfolgt und in großer Zahl enthauptet werden,

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  • - für unsere Geschwister, die in vielen Ländern unter dem Islam oder auch atheistischen Regierungen leiden, besonders in Nordkorea,

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  • - für ein tieferes Verständnis dafür, dass  Spott, Ausgrenzung, Verachtung und konkrete Schwierigkeiten auch zu unserem Leben gehören werden, wenn wir uns offener und eindeutiger als Christen bekennen.

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www.opendoors.de

www.verfolgte-christen.org


15.04.2017 - Vereinte Nationen und vereintes Europa?

Die Gründung der UNO erfolgte nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Organisation umfasst zurzeit 193 Mitgliedsstaaten.  Friedenssicherung, Abrüstung, Bekämpfung von Armut, Umweltschutz und Durchsetzung der Menschenrechte gehören zu den fundamentalen Aufgaben. Die UNO ist und bleibt eine der wichtigsten und notwendigsten Institutionen für globale Zusammenarbeit.  In Europa hat sich die Europäische Union entwickelt – auch das ein Friedensprojekt, entstanden auf den Trümmerhaufen des  Zweiten Weltkriegs.  Die ersten sechs Gründerländer von 1950 haben sich zu einem Verbund von zur Zeit noch 28 EU-Ländern entwickelt. 

Wir erleben gegenwärtig, wie gefährdet beide Institutionen sind angesichts vieler Strömungen, die wieder in  sehr unterschiedliche Richtungen divergieren. Bahnt sich ein neuer Ost-West-Konflikt an? Oder ein Nord-Süd-Konflikt?  In Europa beginnt in diesen Tagen die mühsame juristische Trennung Großbritanniens aus der EU mit noch nicht absehbaren Konsequenzen für Wirtschaft und Zusammenleben.

Wir beten

     

  • - um eine Erneuerung des Verständigungswillens in UNO und EU

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- für die Bereitschaft der stärkeren Länder, den ärmeren  in  Verantwortung und leidenschaftlicher Empathie verbunden zu sein



Trägerschaft der Aktion

Verantwortlich sind der "Runde Tisch Gebet der Lausanner Bewegung Deutschland" in Partnerschaft mit dem ProChrist e.V. und insgesamt ca. 70 weiteren Gebetsbewegungen, Werken und Verbänden aus verschiedenen Denominationen: von "24-7-prayer" über den Gnadauer Verband, vom katholischen Gebetsapostolat bis zur Gebetsinitiative "Wächterruf".

Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 10 Absatz 3 MDStV: Redaktionskreis "40 Tage beten und fasten für unser Land":

Bernd Oettinghaus
Hohemarkstraße 8
60439 Frankfurt am Main

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