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Woche 6

Woche 6 (vom 02.04.2017 - 08.04.2017)

Anliegen der Woche

Reformation lebendig in unserem Land

02.04.2017 - Reformation lebendig in unserem Land

Ist die Reformation noch lebendig in Deutschland? Und sind es vor allem ihre geistlichen Inhalte und Anliegen? 500 Jahre nach der Inititalzündung sind das große Fragen. Wir wollen uns nicht nur rückschauend erinnern an ein historisches Ereignis. Wir als Trägergruppen von 40 Tage beten und fasten für unser Land glauben, dass unser Gebet helfen kann, das Feuer von damals wieder anzufachen. Dafür wollen wir zuversichtlich beten und unser Engagement durch Fasten unterstreichen. Wir tun das gemeinsam über Konfessionsgrenzen und Frömmigkeitsunterschiede hinweg. Ein einladender Lebensstil unterstützt uns dabei genauso wie Gemeinden, die für Suchende offen sind. Unser Predigen und Reden von Gott sollte zum Glauben einladen. Selbstlose Taten der Nächstenliebe können Brücken der Versöhnung werden auch über ethnisch-kulturelle Unterschiede hinweg. Wenn dies alles geschieht, wird Reformation in ihrem Ursprungsland wieder lebendig und erneuert Herzen und Verhältnisse.

Darum beten wir 

     

  • um ein Wiederaufleben von biblisch-reformatorischer Predigt, Lehre und Praxis

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  • dass die verändernde Kraft des göttlichen Wortes und Geistes unter uns wirksam wird

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03.04.2017 - Das Beste des Landes suchen

Die Aufforderung richtet sich an Menschen im Exil. Juden müssen weit weg von ihrer Heimat leben. Gott erwartet dort in der Fremde von ihnen, das sie sich für das Beste dieses Landes stark machen. Und das, obwohl die Menschen dort ihren Gott nicht kennen. Wie ist es mit uns – was ist das Beste für Deutschland? Frieden und Wohlstand, sagen viele. Beides haben wir seit Jahrzehnten. Danken wir Gott dafür. Aber das Beste auch für unser Land wäre, wenn die hier lebenden Menschen in großer Zahl zurück  zum Glauben an Jesus Christus finden. Beten wir dafür.  

Unser Alltag ist voll von gesellschaftlichen Auseinandersetzungen. Besonders im Internet begegnen uns Nörgeln, Meckern und Hass auf hohem Niveau. Wie wäre es, wenn Menschen in Deutschland zurückfinden zu einer Grundhaltung von Versöhnung und Respekt? Keine Frage: unser Gott will das Beste für unser Land. Wir wollen dafür seine Werkzeuge sein.

Lasst uns daher beten

     

  • dass Gottes gute Lebensordnungen mehr Raum bekommen in der Öffentlichkeit, in Gesetzgebung und Politik 

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  • dass Menschen sich neu orientieren an christlichen Werten und Verhaltensweisen und das mehr in gesellschaftliche Verantwortung einbringen

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  • dass in diesem Jahr eine größere Zahl von Menschen in Deutschland zum lebendigen Glauben an Jesus Christus findet

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04.04.2017 - Die Aufforderung richtet sich an Menschen im Exil. Juden müssen weit weg von ihrer Heimat leben. Gott erwartet dort in der Fremde von ihnen, das sie sich für das Beste dieses Landes stark machen. Und das, obwohl die Menschen dort ihren Gott nicht kennen. W

Wir nehmen unsere Demokratie oft fast selbstverständlich. Die meisten von uns kennen nichts anderes. Aber ein Blick nach Russland oder in die Türkei zeigt uns, wie wenig selbstverständlich Glaubens- und Pressefreiheit oder Gewaltenteilung im Staat sind. Dankbar für diese kostbaren Güter sollten wir bewusst mit unserem Wahlrecht umgehen. Der Gang zur Wahlurne darf uns nicht zu mühsam werden – weder vor Ort in den Kommunen noch bei der Bundestagswahl im September. Was für eine große Sache waren die ersten freien Wahlen im Osten des Landes nach dem Fall der Mauer! Unser politisches System ermöglicht politische Teilhabe und Mitverantwortung auf allen Ebenen: Elternsprecher, Seniorenvertreter; Bürgerdeputierte oder Betriebsräte und dann die Abgeordneten für die Parlamente. Oft lassen wir die anderen machen und meckern dann gerne über sie. Glaubende Menschen sollten den Mut haben Demokratie mit zu gestalten - durch Gebet, Wahlbeteiligung und eigenes Engagement. 

Beten wir also

     

  • dass Christen sich auf allen Ebenen für unser Gemeinwesen engagieren

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  • dass christliche Politikerinnen und Politiker durch Gebet und Feedback unterstützt werden

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  • dass die Gegner unserer Demokratie von rechts und links Sinnesänderung erleben, wenn Christen ihnen mit Sanftmut, Ausdauer und Gebet begegnen

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06.04.2017 - Versöhnen statt Zersplittern

Wir beobachten eine zunehmende Spaltung unserer Gesellschaft: rechts gegen links, Nationalisten gegen Europäer, arm gegen reich, alt gegen jung, Enttäuschte gegen Engagierte. Unsere politische Ordnung ist aber ausgelegt auf Interessenausgleich und Solidarität. Sie fußt auf christlichen Wurzeln: versöhnen statt spalten, vergeben statt Rache üben, Gemeinsames suchen und nicht zuerst den eigenen Vorteil, anderen das Beste wünschen und tun  - anstatt sie fertig zu machen. Am Anfang der Flüchtlingswelle zeigte sich diese Tradition sehr eindrucksvoll in einer weit verbreiteten Willkommenskultur. Inzwischen bestimmt in großen Teilen der Bevölkerung Angst den Umgang mit den Neuangekommenen. Angst vor Überfremdung, Terror und sozialem Abstieg. Die Zahlen sprechen aber dagegen. Seit 1989 hatten wir noch nie weniger Arbeitslose. Unsere Konjunktur brummt. Deutschland steht besser da als der Rest Europas. Womit haben wir das verdient? Wir haben allen Grund zu versöhnen und zu verbinden, zu teilen und abzugeben. 

Wir beten

     

  • um Menschen des Friedens, die Gruppen und Meinungen zusammenführen und versöhnen 

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  • dass Deutschland seiner Verantwortung als Friedensstifter für Europa und die Welt gerecht wird

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  • dass Solidarität und Versöhnlichkeit mit den jeweils anderen und den Schwachen sich ausbreitet

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07.04.2017 - Miteinander leben – voneinander lernen

Menschen lernen am leichtesten aus Erfahrungen und Begegnungen. Wer sich isoliert, lernt nichts dazu. So kann ich z.B. aus Texten und Filmen eine Menge über Muslime aus Syrien erfahren. Das bleibt aber totes Wissen, so lange ich keine syrischen Freunde habe.  Das Lernen durch Begegnung ist durch nichts ersetzbar. Angst vor Muslimen haben die am meisten, die noch nie solche Freundschaften erlebt haben. „Interkulturelle Kompetenz“  entsteht durch den Umgang mit Leuten aus anderen Kulturen. Christen können hier mit gutem Beispiel vorangehen, weil sie als Gotteskinder keine Angst um ihre Identität haben. Wer an Jesus glaubt, weiß, dass alle Menschen von Gott gleich geliebt sind: Männer und Frauen, Einheimische und Geflüchtete, Deutsche und Zugewanderte. 

Deshalb beten wir 

     

  • um Begegnungen, die Angst vor den Fremden überwinden und durch die Freundschaften entstehen zwischen Einheimischen und Zugewanderten 

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  • dass Christen ihre Identität in Gott so fest machen, dass sie mit anders Glaubenden in einen Dialog treten können

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  • dass Gemeinden zu sicheren Orten des interkulturellen Lernens werden

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Aktuell:

  • Im EU Parlament sind die Menschenrechtsverletzungen an den Roma ein Schwerpunkt. Beten wir, dass die Roma vermehrt ihre Herzen für das Evangelium öffnen z.B. durch das Hören von christlichen Radioprogrammen.

  • Heute und morgen treffen sich in Düsseldorf die G20-Digitalminister und suchen einen gemeinsamen Weg in die digitale Zukunft.  



08.04.2017 - Wehrhafte Demokratie

Unser politisches System wird vom Bundesverfassungsgericht als streitbare, wehrhafte Demokratie bezeichnet. Unsere freiheitliche demokratische Grundordnung braucht Schutz gegen Bedrohungen z.B. durch verfassungsfeindliche Gruppen oder  gegen Cyberangriffe im Wahlkampf. Dafür arbeitet auch der Verfassungsschutz. Einen wichtigen Anteil am Schutz der Freiheit haben die Bürger selbst. Als Christen können wir im täglichen Leben Stellung beziehen, wenn unsere Freiheit angegriffen wird - von rechts, von links oder von Islamisten. Der Apostel Petrus ermutigt uns dazu „freimütig Rechenschaft zu geben von der Hoffnung, aber mit Sanftmut und Respekt“ (aus 1.Petrus 3,15-16). Das ist nicht leicht, kann aber präsenter und wirksamer sein als alle polizeilichen oder juristischen Maßnahmen. Erst recht, wenn das Bekenntnis Schützenhilfe durch das Gebet bekommt! 

Beten wir also

     

  • dass unsere Demokratie sich als wehrhaft gegen ihre Feinde erweist

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  • dass Christen und Bürger ihre Verantwortung freimütig und sanftmütig wahrnehmen

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Danken wir Gott, denn er ist und bleibt unser eigentlicher und bester Schutz.

Aktuell:

 

  • Heute ist Weltgesundheitstag der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Beten wir neben der körperlichen und seelischen auch um die geistliche Gesundheit unseres Volkes.  



09.04.2017 - Freihandel oder wirtschaftliche Isolation?

Seit die USA einen neuen Präsidenten haben, ist das plötzlich wieder eine Frage. Wir Europäer sind längst gewöhnt an offene Grenzen und freien Handel. Die Beseitigung von Zöllen und Beschränkungen zwischen den Staaten sind uns vertraut und erscheinen uns sinnvoll zu sein. Erst der Streit um das Freihandelsabkommen der EU mit Kanada hat uns auf mögliche Gefahren hingewiesen. Was ist besser für unsere eigene Wirtschaft? Und was für die Umwelt? Haben wir Mitverantwortung für das wirtschaftliche Ergehen der ärmeren Länder in Südeuropa und besonders der unterentwickelten in Afrika? Auf diese schwierige Fragen gibt es oft keine einfachen Antworten. Beten wir um weise und gerechte Entscheidungen der eigenen Regierung, aber auch der internationalen Gemeinschaft. 

Lasst uns daher zu Gott rufen

     

  • um weise und nachhaltige Entscheidungen der Regierenden, die gut für unser Land und Europa, aber auch gerecht für die armen Staaten sind

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  • dass Gott die Weltwirtschaft und speziell die Entwicklungsländer vor den negativen Folgen einer neuen Isolationspolitik von Großmächten bewahrt

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  • dass unsere Bundesregierung sich erfolgreich für einen fairen Ausgleich der Interessen und Ressourcen einsetzt

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Trägerschaft der Aktion

Verantwortlich sind der "Runde Tisch Gebet der Lausanner Bewegung Deutschland" in Partnerschaft mit dem ProChrist e.V. und insgesamt ca. 70 weiteren Gebetsbewegungen, Werken und Verbänden aus verschiedenen Denominationen: von "24-7-prayer" über den Gnadauer Verband, vom katholischen Gebetsapostolat bis zur Gebetsinitiative "Wächterruf".

Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 10 Absatz 3 MDStV: Redaktionskreis "40 Tage beten und fasten für unser Land":

Bernd Oettinghaus
Hohemarkstraße 8
60439 Frankfurt am Main

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