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Woche 2

Woche 2 (vom 05.03.2017 - 11.03.2017)

Anliegen der Woche

Reformation lebendig in Familien

05.03.2017 - Reformation lebendig in Familien

In modernen Familien wird oft auf den gemeinsamen Esstisch verzichtet. Durch unterschiedliche Zeiten im Berufs- und Schulleben arrangiert man sich. Jeder genießt seine Mahlzeiten mehr oder weniger für sich. Hier braucht es wirklich eine Reformation: Wir müssen wieder entdecken, was gelebte Gemeinschaft bedeutet. Wenn Sie eine Familie haben oder auch in einer Wohngemeinschaft leben, überlegen Sie doch gleich heute, wie Sie mit damit beginnen können. Vielleicht ist es erst mal nur eine gemeinsame Mahlzeit für die kommende Woche. Aber planen Sie mutig eine Zeit, in der Sie als ganze Familie oder Gemeinschaft gemeinsam essen und auch etwas anderes gemeinsam unternehmen.

 

Wir danken und bitten:

·        Danken Sie Gott für das wunderbare Geschenk der Familie

·        Bitten Sie Gott um ein neues Bewusstsein in unserer Gesellschaft für real gelebte Gemeinschaft in Familien oder Wohngemeinschaften oder in der Nachbarschaft


06.03.2017 - Ehre Vater und Mutter

Immer wieder kann man in unterschiedlichen Situationen von Vertretern der älteren Generation folgende Aussage vernehmen: „Ich gehöre ja schon zum alten Eisen.“ Nicht selten wird das zwar mit einem humorvollen Unterton gesagt, aber in diesen Worten schwingt nicht selten mit, dass sich  jemand ein wenig abgeschrieben fühlt. Besonders in der westlichen Kultur wiegt Leistungsfähigkeit oft mehr als Lebenserfahrung und Lebensweisheit. So mancher, der mit über 50 noch einen Arbeitsplatz sucht, kann ein Lied davon singen. In der Bibel werden wir aufgefordert, unsere Väter und Mütter zu ehren. Meist betrachten wir dieses Gebot im Kontext der eigenen Kinder. Aber diese Aufforderung lässt sich auch auf unsere Gesellschaft übertragen. Das gilt dann auch für die wunderbare Verheißung, die mit diesem Gebot verknüpft ist. Sie gilt dann auch für unsere Gesellschaft: "Auf dass es dir wohl gehe und du lange lebst" (2.Mo 20,12).

 

Wir danken und bitten:

  • ·       Danken Sie Gott für Ihre leiblichen Eltern

  • ·       Wenn Ihre Eltern noch leben - was können Sie ihnen Gutes tun, um sie zu ehren?

  • ·       Beten Sie für ältere Menschen, die einsam und verlassen sind

  • ·       Beten Sie für ein aktives gesellschaftliches Bewusstsein, um die Generation der Mütter und Väter zu ehren

 

 

 

 

 

 

 


07.03.2017 - Lasst die Kinder zu mir kommen

In unserer Gesellschaft gibt es ein ausgesprochen positives Bewusstsein für den Schutz und das Wohl von Kindern. Das war in der Vergangenheit nicht immer so und ist in anderen Ländern und Kulturen auch keine Selbstverständlichkeit. Auf der anderen Seite gibt es aber bei uns eine vergleichsweise geringere Bereitschaft, Kinder im eigenen Leben überhaupt willkommen zu heißen. Auch wenn die Geburten pro Frau wieder leicht gestiegen sind, Deutschland hat die niedrigste Geburtenrate der Welt. Kinder sind eine Gabe und Belohnung von Gott, lesen wir in Psalm 127,3. Wäre es nicht schön, wenn in unseren Städten und Dörfern mehr Mütter oder Väter mit Kinderwagen oder Kindern an der Hand in den Straßen unterwegs wären?

 

www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/deutschland-hat-die-niedrigste-geburtenrate-der-welt-a-1036553.html

 

Wir bitten:

·       Beten Sie für eine weiterhin verantwortungsvolle, schutzgebende Einstellung in der Gesellschaft zu Kindern und Familien

·       Beten Sie für Mut und Finanzen für junge Paare, um Familien zu gründen

·       Beten Sie um Weisheit und Befähigung der Eltern für diese Aufgabe

·       Beten Sie um Weisheit und Befähigung für Politiker und Bildungsverantwortliche, die für Kinder und Bildung zuständig sind


08.03.2017 - Generationen überbrücken

In den 60er-Jahren gab es den Slogan: "Trau keinem über 30". Die Haltung, die hinter diesem Satz steht, hat mehr oder weniger eine ganze Generation von jungen Menschen geprägt. Auch in unserer heutigen Zeit, gut zwei Generationen weiter, ist diese Spannung zwischen Alt und Jung nach wie vor nicht überwunden.  Erfreulicherweise wird - vor allem in christlich geprägten Kreisen - eine ganz andere Stimme von der jungen Generation hörbar: „Wir wollen nicht ohne euch Ältere weitergehen“. Das ist eine ganz neue Offenheit für ein generationenergreifendes Miteinander. Es ist Ausdruck eines Lebensstils, der die andere Generation ehrt. Das bedeutet nicht, dass die Jugend nun genauso handeln muss, wie es die Eltern tun würden. Es bedeutet, dankbar und verbindend auf das Fundament aufzubauen, das die Eltern gelegt haben. Wenn diese Haltung eine ganze Gesellschaft erfasst, setzt das enorm viel konstruktive Kraft frei.

 

Wir bitten:

·       rückblickend um Vergebung für die negative Saat einer mangelnden Kultur der Ehre zwischen den Generationen.

·       um Vergebung für Hartherzigkeit bei Jung und Alt im Miteinander der Generationen

·       um die Zunahme einer gesellschaftserfassenden Bewegung, die miteinander als unterschiedliche Generationen unterwegs sein will


09.03.2017 - Kernfamilie und Verwandtschaft

Als Jugendliche haben wir in ausgelassenen Momenten hin und wieder die Parodie auf eine bekannte Opernarie gesungen: „Auf in den Kampf, die Schwiegermutter naht.“ Was für uns damals witzig klang, spiegelt einen oft wunden Punkt des Familienlebens dar: In einer Beziehung zum Partner hat man es nicht nur mit einer Person zu tun, sondern mit einer ganzen Familie. Die Erfahrung zeigt, dass viele Paare sich nicht leicht damit tun. Unterschiedliche Erwartungen, Gewohnheiten und Lebensstile prallen aufeinander. Dabei kann diese Form der Familienerweiterung eine große Bereicherung sein. Manchmal braucht es nur die Entscheidung, ein herzliches Ja zur Herkunftsfamilie des Partners zu finden  - und die Bereitschaft, sich aufeinander einzulassen.

 

Wir bitten und segnen:

·       für das Miteinander in der Verwandtschaft – in Ihrer eigenen und im Allgemeinen.

·       Wenn Ihr Partner eine Familie hat, die Familie Ihres eigenen Partners in Ihrem Herzen anzunehmen und willkommen zu heißen.

·       Segnen Sie die Familien in Ihrer Nachbarschaft (dazu können Sie einen kleinen Gebetsspaziergang machen.) Beten Sie um Frieden, Liebe und Harmonie in den Häusern

 

Beten wir auch für die intensive und kraftraubende Arbeit der Abgeordneten im deutschen Bundesrat. In der aktuellen Sitzungswoche wird eine Vielzahl von sehr unterschiedlichen Themen verhandelt. Nach der Tagesordnung geht die Sitzung von heute 9 Uhr bis morgen früh um kurz vor 9 Uhr. Infos zu den Liveübertragungen unter www.bundestag.de


10.03.2017 - In Würde leben vom Anfang bis zum Ende

Überalterung, Versorgungslücke, Altersarmut - Begriffe, die im Zusammenhang mit dem Thema Altersversorgung stehen und Sorgen machen. Auf Grund der demografischen Entwicklung unserer Gesellschaft sind Renten und Pensionen nicht mehr so ohne weiteres gewährleistet. Unsere Gesellschaft, die Politik und die Wirtschaft benötigen hier zukunftsweisende konzeptionelle Ideen und Lösungen. Jeder Mensch ist es wert, auch im hohen Alter ausreichend versorgt zu sein. Wir sollten dabei auch vor Augen haben, dass diese Herausforderung nicht nur eine Frage von Finanzen ist, sondern auch von Verantwortungsbewusstsein und persönlicher Fürsorge im familiären und nachbarschaftlichen Rahmen. Sind wir als Gesellschaft wirklich bereit, füreinander da zu sein?

 

Wir bitten:

·       um Weisheit für politische Entscheidungsträger in Bezug auf die Struktur unserer Altersversorgung

·       für innovative Möglichkeiten, um die Bedürfnisse älterer Menschen in den Bereichen Versorgung und Beziehung konstruktiv zu erfüllen

·       für erfolgsversprechende Initiativen innerhalb von Familien, Nachbarschaft und christlicher Gemeinden, dass sie Modellcharakter entwickeln

 

Gestern und heute tagt der Europäische Rat und beschäftigt sich u.a. mit Handelsabkommen, Migration und Sicherheitsfragen.


11.03.2017 - Gender und Schöpfung

„Konstrukt“ ist ein Modewort linksliberaler Gruppierungen, wenn es um die ideologische Betrachtung menschlicher Beziehungen und deren Ordnungen geht.  Vieles, was wir als vorgegeben hinnehmen, basiere in Wirklichkeit nur auf konstruierten menschlichen Festlegungen. Diese Denkweise führt in der Ideologie des Gender Mainstreaming zu der Ansicht, dass auch das Geschlecht nicht vorbestimmt, sondern frei wählbar sei. Typische Unterschiede von Mann und Frau wären nicht biologisch gegeben, sondern nur durch menschliche Prägung konstruiert.  Dieses Konstrukt müsse aufgebrochen werden in der Erwartung, dass dadurch ganz neue Entfaltungsmöglichkeiten für den Menschen entstehen. Übersehen wird dabei, dass Mann und Frau kein Gedanke des Menschen, sondern des Schöpfers sind: „Als Mann und Frau schuf er sie“ (1.Mo 1,27). Ein Denken und Handeln aber, das sich gegen die göttliche Schöpfungsordnung richtet, bringt in der Regel mehr Zerstörung mit sich als Segen.

 

Wir bitten:

  • auch stellvertretend für andere um Vergebung für den Stolz unserer Generation, die göttliche Ordnungen neu umdeuten will

  • bitten Sie Gott, dass die Gender-Denkweise in der Gesellschaft noch stärker als unsinnig wahrgenommen wird und sich Menschen nachhaltig dagegen stellen

  • dass die Politik davon Abstand nimmt, die Gender-Denkweise weiter in die Bildungspläne der Länder zu integrieren 

 

Heute findet in Hildesheim ein Ökumenischer Buß- und Versöhnungsgottesdienst statt  unter der Teilnahme von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Er steht unter dem Titel "Healing of memories" und ist ein zentrales Ereignis im Rahmen des Reformationsgedenkens der EKD mit der Deutschen Bischofskonferenz.

Beten wir für tiefe Heilungsprozesse in der vielfältigen Zerrissenheit der Konfessionen in unserem Land an den verschiedenen Orten im Land, dass dieser Ansatz aufgenommen werden wird in den nächsten Wochen und Monaten



Trägerschaft der Aktion

Verantwortlich sind der "Runde Tisch Gebet der Lausanner Bewegung Deutschland" in Partnerschaft mit dem ProChrist e.V. und insgesamt ca. 70 weiteren Gebetsbewegungen, Werken und Verbänden aus verschiedenen Denominationen: von "24-7-prayer" über den Gnadauer Verband, vom katholischen Gebetsapostolat bis zur Gebetsinitiative "Wächterruf".

Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 10 Absatz 3 MDStV: Redaktionskreis "40 Tage beten und fasten für unser Land":

Bernd Oettinghaus
Hohemarkstraße 8
60439 Frankfurt am Main

Spenden

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Danken.Feiern.Beten.e.V.

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