Anliegen der Woche 7 (vom 09.04.2017 - 15.04.2017)

Reformation lebendig für alle Nationen

Dienstag, 11.04.2017 – Nächstenliebe und Obergrenze


Fast  überall in Deutschland tauchen fremd wirkende Menschen auf den Straßen auf. Unser Land ist ein Einwanderungsland geworden. Das Erschrecken über die Flut von etwa einer Million Flüchtlingen im Jahr 2015 hat zu der Forderung geführt, eine „Obergrenze“ von 200.000 pro Jahr nicht mehr zu überschreiten. In der Zwischenzeit ist der Zustrom der Neuankommenden weitgehend  unter Kontrolle. Die deutsche Bundesregierung hat viel  dafür getan, ohne sich von schwer zu praktizierenden inhumanen „Obergrenzen“ bestimmen zu lassen.

Sicher haben sich im Strom der Hilfesuchenden auch einige „schwarze Schafe“ mit eingeschlichen. Deswegen muss in Zukunft besser kontrolliert werden.  Bei den Asylsuchenden gab und gibt es auch viele,  die Hunger und Perspektivenlosigkeit aus der Heimat vertrieben haben.  Aber gilt nicht auch für sie der Zuspruch eines einladenden Gottes? Jesus sagt: „Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid“. Und Menschen, die  bereit sind anderen zu helfen,  ehrt der Sohn Gottes mit dem Satz: „Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan“.

Wir beten:

  • - für Bildungsreformen und wirtschaftliche Entwicklung in den Herkunftsländern,  für ein Ende von Kriegen, Korruption und Regierungskrisen 
  • - dass unser Land auch weiterhin für Fremde ein Gastgeberland bleibt
  • für die Überwindung der parteipolitischen Gräben im Blick auf eine verantwortliche christlich motivierte Flüchtlingspolitik  

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