Anliegen der Woche 2 (vom 05.03.2017 - 11.03.2017)

Reformation lebendig in Familien

Mittwoch, 08.03.2017 – Generationen überbrücken


In den 60er-Jahren gab es den Slogan: "Trau keinem über 30". Die Haltung, die hinter diesem Satz steht, hat mehr oder weniger eine ganze Generation von jungen Menschen geprägt. Auch in unserer heutigen Zeit, gut zwei Generationen weiter, ist diese Spannung zwischen Alt und Jung nach wie vor nicht überwunden.  Erfreulicherweise wird - vor allem in christlich geprägten Kreisen - eine ganz andere Stimme von der jungen Generation hörbar: „Wir wollen nicht ohne euch Ältere weitergehen“. Das ist eine ganz neue Offenheit für ein generationenergreifendes Miteinander. Es ist Ausdruck eines Lebensstils, der die andere Generation ehrt. Das bedeutet nicht, dass die Jugend nun genauso handeln muss, wie es die Eltern tun würden. Es bedeutet, dankbar und verbindend auf das Fundament aufzubauen, das die Eltern gelegt haben. Wenn diese Haltung eine ganze Gesellschaft erfasst, setzt das enorm viel konstruktive Kraft frei.

 

Wir bitten:

·       rückblickend um Vergebung für die negative Saat einer mangelnden Kultur der Ehre zwischen den Generationen.

·       um Vergebung für Hartherzigkeit bei Jung und Alt im Miteinander der Generationen

·       um die Zunahme einer gesellschaftserfassenden Bewegung, die miteinander als unterschiedliche Generationen unterwegs sein will


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