Anliegen der Woche 6 (vom 02.04.2017 - 08.04.2017)

Reformation lebendig in unserem Land

Dienstag, 04.04.2017 – Die Aufforderung richtet sich an Menschen im Exil. Juden müssen weit weg von ihrer Heimat leben. Gott erwartet dort in der Fremde von ihnen, das sie sich für das Beste dieses Landes stark machen. Und das, obwohl die Menschen dort ihren Gott nicht kennen. W


Wir nehmen unsere Demokratie oft fast selbstverständlich. Die meisten von uns kennen nichts anderes. Aber ein Blick nach Russland oder in die Türkei zeigt uns, wie wenig selbstverständlich Glaubens- und Pressefreiheit oder Gewaltenteilung im Staat sind. Dankbar für diese kostbaren Güter sollten wir bewusst mit unserem Wahlrecht umgehen. Der Gang zur Wahlurne darf uns nicht zu mühsam werden – weder vor Ort in den Kommunen noch bei der Bundestagswahl im September. Was für eine große Sache waren die ersten freien Wahlen im Osten des Landes nach dem Fall der Mauer! Unser politisches System ermöglicht politische Teilhabe und Mitverantwortung auf allen Ebenen: Elternsprecher, Seniorenvertreter; Bürgerdeputierte oder Betriebsräte und dann die Abgeordneten für die Parlamente. Oft lassen wir die anderen machen und meckern dann gerne über sie. Glaubende Menschen sollten den Mut haben Demokratie mit zu gestalten - durch Gebet, Wahlbeteiligung und eigenes Engagement. 

Beten wir also

  • dass Christen sich auf allen Ebenen für unser Gemeinwesen engagieren
  • dass christliche Politikerinnen und Politiker durch Gebet und Feedback unterstützt werden
  • dass die Gegner unserer Demokratie von rechts und links Sinnesänderung erleben, wenn Christen ihnen mit Sanftmut, Ausdauer und Gebet begegnen

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